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17.03.2022



Liebe Pelletfreundinnen und Freunde,


leider haben wir dieses Jahr keine Sonderpreise zum Frühlingsanfang.


Hier ein paar Informationen, warum alles so turbulent ist.


• steigende Preise für Rohstoffe

es gibt Informationen von einem deutschen Institut in dem behauptet wird, dass sich Deutschland selbst mit Pellets versorgen kann. 

Dazu mein Kommenar:

Wenn Deutschland genug Pellets produziert, warum gibt es in den Wintermonaten (November bis Februar) keine Ware zu angemessenen Preisen. Die deutsche Ware lag in der Regel mindestens 70€/t höher als vergleichbare aus Polen oder anderen Ländern. Bei anderen Herstellern gab es Lieferstop, da die Produktion bis März verkauft war.





















Warum sollten die Pelletimporte um 20% steigen, wenn Deutschland sich selbst versorgen kann?




















Fast 20% der Pelletimporte kamen aus Russland und der Ukraine. Dieser Markt ist leider für unbestimmte Zeit verschlossen. 

Selbst bei einem Frieden ab Heute könnten wir in diesem Jahr nicht mehr mit Lieferungen rechnen. Die Sanktionen gegen Russland werden weiterhin bestehen bleiben. Die Ukraine benötigt jeden LKW und Fahrer für den AUfbau der Infrastruktur. Für die nächste Heizperiode sehe ich keine Lieferungen aus dem Osten. 



Höhere Strom-, Gas- und Ölpreise

Das gilt für alle Länder in Europa. Die Preise sind enorm angestiegen und werden auf alle Waren umgelegt.



Steigende Transportkosten

Die Kosten für Diesel sind enorm gestiegen. Dazu kommen höhere Personalkosten. Die Transporteure klagen über Magel an Mitarbeitern.

Bisher sind ca. 70.000 ukrainische Gastarbeiter aus der EU in Ihre Heimat gefahren, um ihr Land zu verteidigen. Das führt zu weiteren Kosten beim Transport, denn wer den höchsten Preis bezahlt, bekommt eine Lieferung. 


Förderung von Pelletheizungen

Es ist schön, dass erneuerbare Energie gefördert wird. Wo sollen denn aber die Rohstoffe und die Produktionsstätten herkommen?

Es wurden riesige Zuschüsse für Pelletheizungen gezahlt, die Industrie wurde aber nicht aufgefordert, neu Anlagen zu bauen, um den Mehrbedarf abzudecken.


Seit November 2021 gab es nicht die Marken, die ich gern kaufen würde und schon garnicht die Menge. Es gab Stau bei der Lieferung und die Preise waren nicht vorhersehbar.


Die Preise für von mir angebotene Palettenware aus Polen lagen im Mai 2021 bei 2020€, im Dezember schon bei 290€, jetzt im März 2022 bei 325€. Die nächste Lieferumng im April kann ich für 360€ anbieten.


Ob es Sommerpreise gibt, ist nicht vorhersehbar. Da mag sich jeder seine Gedanken machen.


Ich sehe für die Sommermonate genug Ware für alle. Probleme sehe ich in den kalten Monaten. Wenn es so weiter geht wie bisher, wird der Rohstoff Pellets zur Mangelware. Wer sich seinen Vorrrat für den Winter nicht geholt hat, wird noch viel tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn es noch etwas gibt.


Ich wünsche allen Betreibern einer Pelletheizung, die richtige Entscheidung zu treffen.


Ergänzung am 13.04.2022:


Die Lage wird dramatischer. Ein Lieferant aus Polen hat die Preise massiv hochgesetzt, obwohl die Ware bestätigt und bezahlt war. Es gab die Option zur Nachzahlung oder Rückerstattung.


Bei den deutschen Herstellern sind die Preise auch extrem hoch. Lieferungén laut Hersteller frühestens in 2 Monaten möglich. Hinzu kommt, dass die Einkäufer von Bau- und Raiffeisenmärkten, die sonst direkt in Russland, Belarus oder Ukraine gekauft haben, jetzt die deutschen Produktionen ordern. Das bedeutet, dass die deutschen Produktionen 2 - 3 Monate nur für die Märkte arbeiten. Das macht den knappen Markt noch knapper und die Preise ab Herbst werden die Kassen der Märkte füllen.



Fragen Sie bitte an, ob die gewünschte Ware vorhanden ist.


Einfach per Telefon 015117801508

oder per email unter info(ät)pellets-rahden.de


* Alle Preise sind Endpreise bei Abholung.




Anschrift:


Tielger Str. 8

32369 Rahden